Dienstag, den 20. Dezember 2011

Lieber Leser, heute mal wieder ein gemischtes PS: Wir fangen an mit Gedichten und hören auf mit Katzen im Schnee … Hier mein Lieblingsgedicht zur Weihnacht.

Vom Christkind – Anna Ritter

Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehn!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen. Die kleinen Hände taten ihm weh;
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen? Ihr Naseweise, Ihr Schelmenpack?
meint ihr, er wäre offen, der Sack? Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss was Schönes drin; es roch so nach Äpfeln und Nüssen.

Noch vier Mal schlafen – dann ist es so weit. Der Weihnachtsabend ist in greifbarer Nähe. Nun hatte ich ja schon das eine oder andere aus meinem Vorbereitungschaos offenbart. Aber trotz alledem freue ich mich darauf – es ist zwar nicht mehr die Vorfreude wie als Kind – aber so ein wenig davon habe ich mir bewahren können. Heute Nacht hat es hier einen Hauch von Schnee gegeben, der sich auch einige Stunden gehalten hat. 3 x 4 Pfoten sprangen durch die minimale weiße Pracht und waren begeistert. Nasse Spuren zogen sich dann von ihren Lieblingsplätzen bis zu den Futternäpfen. Jetzt ist es wieder so trüb, wie die letzten Tage auch. Und offensichtlich schlägt dies auch auf meine Schreiblust. Wie immer schließe ich mein PS mit einem Blick für Dich auf die kulinarischen Ereignisse der nächsten Stunden: Tee und Kekse – ich glaube das ist das richtige für mich.