Montag, den 21. November 2011

PS: Katzen-, Mäuse- und ein winziges Literatur-PS: Bleiben wir in der Reihenfolge. Im Moment werde ich mit „Geschenken“ meiner Katzen überhäuft.

Finde ich doch so jeden zweiten Tag eine tote Maus in meiner Wohnung. Sie wird mir voller Stolz präsentiert und nahe den Fressnäpfen platziert. Ich habe mich daran gewöhnt, zu belobigen, das Kehrblech zu holen, Maus drauf und ein einigermaßen würdiges Begräbnis zu organisieren (Mülltonne auf – Maus rein – Deckel zu). Heikel wird das ganze nur, wenn Besuch da ist und empfindlich reagiert. Aber da müssen alle durch!!!!

Geht es Dir auch so? Viel zu früh waren mal wieder in diesem Jahr die Weihnachtsplätzchen in den Regalen, Weihnachtszubehör und Dinge die niemand braucht (auch Stehrümchen genannt) in den Dekorationsgeschäften. Farblich sortiert werde ich bombardiert mit Kügelchen, Elchen, Weihnachtsmännern – und, ich gebe zu das gefühlte 300erste Teelichtglas mit Schlitten-Elch-Weihnachtsmann-Motiv fände sicher auch noch einen Platz auf oder im Schrank. Vor zwei Wochen hatte ich mich entschieden und dies auch lauthals verkündet: In diesem Jahr nicht! Ich nehme meine alte Weihnachtsdeko, sortiere sie und gebe mich damit zufrieden – basta!!! Nun habe ich aber letzte Woche einen Ausflug nach Arcen in den Niederlanden gemacht – und, wie es der Zufall so wollte, was gab es doch da neben dem Eisladen? Ja – ein Geschäft mit „Stehrümchen“. Und psst, wenn Du mich nicht verrätst, gestehe ich: Ich bin Besitzerin diverser neuer Kugeln (die riefen: Nimm mich mit!!!) und ich finde, sie sind eine perfekte Ergänzung zu meinem schon vorhandenen Dekomaterial. Aber, im nächsten Jahr – na ja schwören will ich es nicht – da wird nichts mehr gekauft … Du weißt ja, dass ich ein Kind des Ruhrgebiets bin und somit auch ein Fan von Elke Heidenreich. Sie hat ja vor vielen Jahren eine Figur erfunden „Else Stratmann“ und da gibt es ein kleines Büchlein: Darf’s ein bisschen mehr sein? mit wunderbaren Geschichten in der Sprache des Ruhrgebiets. Solltest Du Dich langweilen und einmal durch eine Buchhandlung streifen, empfehle ich Dir dieses Büchlein als leichte Lektüre. Meine Lieblingsgeschichten sind: „Schlank un schön mit Barbara Rütting“, „Weihnachtsbutter“ ach – was sage ich – Du findest sicher Deine eigene Lieblingsgeschichte. So, nun mache ich mir einen Tee – hier hat nun das Novemberwetter Einzug gehalten und werde meine geplanten guten Vorsätze noch einmal überdenken.

PS: Katzen- und andere PS‘: Hab‘ mir wohl in Berlin eine kleine Erkältung eingefangen. Ich hatte wohl noch nicht von meiner Kräuterschnecke erzählt? Oder? Aber – welch Wunder unter anderem habe ich auch Salbei angebaut und nun hoffe ich, dass er meine Halsschmerzen lindert. Gerade frisch gebraut (Blätter zupfen, 70 °C heißes Wasser aufgießen, 7 Minuten ziehen lassen), verbunden mit einem Löffel Honig schmeckt er wirklich sehr gut. Ich bilde mir ein, dass es meinem Hals schon besser geht. Meine Katzen haben mich gestern freudig begrüßt. Werde ich   sonst mehr oder weniger nur als Dosenöffner wahrgenommen, suchten gestern alle meine Nähe, wenn ich ihr Schnurren richtig verstanden habe, fehlte ich ihnen auch. So, nun noch ein wenig Hustenpastillen gelutscht, Salbeitee getrunken,   dicken Schal umgelegt, warme Socken an die Füße und dann wäre es doch gelacht, wenn es mir nicht bald besser ginge.

Heute mal ein ganz kleines PS: Alle Katzen, Enten und Menschen sind wohlauf – und ich, ich hab mein Sunbear & Wabun-Buch immer noch nicht zurück. Aber versprochen – in den nächsten News dann mehr davon.

PS.: Katzen-, Enten-, Mäuse- und andere PS‘: Fangen wir mal wieder mit unseren kleinen Freunden an. War doch am Montag der kleine Bela mit seinen neuen Dosenöffnern zu Besuch und hat den Garten unter Aufsicht seiner Mutter und seiner Onkel unsicher gemacht. Es war herrlich ihm zuzuschauen. Er hat überhaupt keine Angst und hat unsere noch nicht aufgeräumte Toreinfahrt zu seinem Lieblingsspielplatz erkoren.  Die Enten nerven gerade ein wenig – suchen Nähe, was bedeutet, dass sie auch ihr Geschäft bevorzugt in der Nähe unserer Laufwege machen. Da fallen schon mal drohende Worte in die Richtung der Verunreiniger wie: „Ente süßsauer“ oder Ähnliches. Ja – und das Mäuschen habe ich gerettet. Es war eine kleine Spitzmaus, die brav auf das Kehrblech kletterte und die ich dann heimlich – hinter dem Rücken meiner Katzen – in den Garten befreit habe. Kein Wunder, wenn man so aufregende Abenteuer einfach verschläft.

Ich hatte ja beim letzten Mal auf das „Indianische Horoskopebuch“ aufmerksam gemacht. Voller Tatendrang bin ich ans Bücherregel – wo eigentlich alles alphabetisch sortiert sein sollte – und gesucht, gesucht … Dann kam die Erleuchtung: Ich habe es verliehen und noch nicht wieder zurückbekommen. Danach bin ich ein Otter-Mensch, der genau wie sein Totem im Tierreich gerne isst, schläft und spielt (wenn er nicht gerade mit Sonnenbaden beschäftigt ist) und sich im Sommer Rutschbahnen aus Schlamm und im Winter aus Schnee und Eis baut, runterrutscht und singt: Follow the Leader. Tzzzzz Hier aber ein kleiner Auszug (natürlich aus dem Internet kopiert) um ein wenig Deine Neugierde zu wecken:  Das Standardwerk zu den zwölf indianischen Monden mit ihren Totems.   Das  Medizinrad lehrt ein neues, ganzheitlich-spirituelles Verständnis von  Natur und Erde. Es basiert auf der indianischen Vorstellung vom  menschlichen Leben als einem Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt;  einem Kreis, der seinerseits eingebettet ist in den Zyklus des Kosmos,  der den Menschen umschließt. Nach diesem Verständnis tritt der Mensch an  einem bestimmten, zu ihm passenden Mond in den Kreis ein. Ihm werden  damit gewisse Kräfte, Fähigkeiten und Verantwortlichkeiten verliehen,  die im Symbol des jeweiligen Tieres ihren Ausdruck finden.  Über den Autor: Sun Bear war Medizinmann der Chippewa und gründete den Bear Tribe, der  Indianer und Nichtindianer willkommen heißt. Wabun, enge Vertraute von  Sun Bear, ist seit dessen Tod 1992 die Führerin des Bear Tribe.

Katzen-, Enten-PS: Eigentlich müsste ich ja noch Mäuse-PS dazuschreiben. Ist doch meine gesamte Katzenarmada nicht in der Lage, ein kleines Mäuschen zu fangen. Sie lebt in unserem Hausflur und tut sich an gelagerten Kartoffeln gütlich. Aber ist es auch ein Wunder, wenn meine Drei faul die letzten Sonnenstrahlen genießen? Da tanzt natürlich die Mäusewelt auf Tischen und Bänken. Ich denke, ich werde jetzt eine Lebendfalle besorgen, sie mit Nutella (ja, ja – nicht Käse) bestücken und dann ein kleines Mäuseleben retten. Und meine Enten? Die sind wie immer pflichtbewusst auf Schneckenjagd, möchten aber doch nicht auf die geliebten Körnchen verzichten. Ich habe einen der Erpel (Lolek) nun schon fünf Jahre. Leider wurden seine jeweiligen Kumpel ermordet. Der erste durch einen Hund, der zweite durch einen Marder. Und nun lebt Nummer drei (Bolek) seit dem letzten Winter bei uns. Seitdem überleben einige meiner Lieblingspflanzen unbeschadet – und das freut auch meinen Geldbeutel. Gefühlte 100 Rittersporne, Basilkum etc. sind den gefräßigen Schnecken zum Opfer gefallen – aber damit ist nun Schluss. Mir ist es gelungen einige Aufnahmen der scheuen Mitbewohner zu machen.  Und nun zu mir: Ich habe meine Angina gut überstanden. Bin voller Pläne und werde Dir beim nächsten Mal von meinem Indianischen Horoskope-Buch „Sunbear & Wabun“ erzählen.  So – und nun los, Nutella (mhm) und eine Falle kaufen und die Arbeit meiner Katzen übernehmen.

PS.: Katzen-, Enten:  Ich hatte ja schon in einem der vorherigen News erzählt, dass ich zu Besuch bei Belas Dosenöffnern bin. Nach einigem Hin und Her war nun gestern das erste Treffen nach drei Wochen. Der kleine Racker ist unglaublich gewachsen (mittlerweile 10 Wochen alt), nennt einen Monster-Kratzbaum sein eigen, frisst wie ein Scheunendrescher und bespielt alles und jeden mit kleinen Schleifchen, Bällchen – eben mit allem, was so einem kleinen Kater unter die Krallen kommt. Apropos „Krallen“, die sind spitz und scharf und werden nach wie vor vorzugsweise an menschlicher Haut geschärft. Die im Haushalt schon vorhandene Katze Wilma, die eigentlich ein Kater ist, ist not amused. Noch hat sie ihre Fensterbänke für sich – da kommt er noch nicht hoch – aber es wird nicht mehr lange dauern. 

Ja, meine Enten? Indische Laufenten – liegen gerade faul auf der Wiese und warten darauf, dass ich ein wenig Erde lockere, damit sie wieder in den Genuss einiger Schnecken kommen.  Und ich, ich habe ein wenig Fieber (Angina), bin aber sonst gut drauf und werde mich nachher gemütlich in den Schatten legen und hoffentlich die zwei Tager Sommer genießen.

PS: Mal schauen, wie lang das Katzen-PS heute wird, vielleicht ergänze ich es noch um ein Enten-PS?(Ich habe ja noch zwei Indische Laufenten, Lolek & Bolek im Kampf gegen die Schnecken eingesetzt.) Mal schaun. Neuigkeiten von Balou und Bela: Sie wachsen schnell und springen jetzt schon aus dem Stand fast zwei Meter weit. Ihnen ist nichts heilig, kein Körperteil ist vor Ihnen sicher und jeder Teppich ist nach wie vor ein potentieller Feind. Am Freitag bin ich bei Belas Dosenöffnern zum Essen eingeladen. Da mach ich dann neue Fotos. Mein Oscar hatte ja eine dicke Hinterpfote. Mit Tricks und Kniffen habe ich ihm die veordnete Tablette eingeflößt – aber heute ist es mir noch nicht gelungen – er lässt sich nicht blicken – er ahnt sicher schon, was ihm blüht. Ansonsten ist er putzmunter, apportiert wieder Bällchen und erzählt ganze Geschichten: Spiel mit mir, streichle mich … wahrscheinlich wünscht er sich – wie in dem Lied vom gestern verstorbenen Loriot : „Ich wünsch mir ’ne kleine Miezekatze  für mein Wochenendhaus. Der schenk ich eine Luftmatratze und eine Spielzeugmaus …“