Als quasi Norditaliener (geboren und aufgewachsen am Bodensee (2 Motorradsstunden von Mailand) liebe ich die Spezialitäten aus Bayrisch-Schwaben ebenso wie die italienische Küche.

Kässpätzle aufgemotzt

Spätzle wie gewohnt, gepresst, gehobelt oder vom Brett geschabt schichtweise in eine gefettete Auflaufform geben.
Dazwischen Oliven, getrocknete Tomaten, Auberginen, Pilze, Knoblauch und was sonst noch an Leckereien im Kühlschrank ruht in den Schichten verteilen. Besonders interessant wird es, wenn man verschiedene geriebene Käsesorten auf die Schichten streut, Auf der obersten Schicht, dürfen bei mir Zwiebeln, grob gehackt und Parmesan oder Mozarella nicht fehlen.

Das Ganze bei 180-200 Grad im Backofen erhitzen bis die Zwiebeln gebräunt sind.

Guten Appetit

Klassischer Spätzleteig
6 Eier
500 g Mehl Typ 405 (Ich nehme gerne Dinkelmehl)
Etwas Salz
80 bis 100 ml Mineralwasser mit viel Kohlensäure

Das Mehl in eine große Schüssel geben und darin eine Kuhle formen. Die Eier in der Kuhle mit einer Prise Salz vermengen. Den Teig mit der Hand gut durchkneten und das Wasser hinzufügen, bis eine homogene Masse entsteht.

Nun den Teig 10 – 20 Minuten ruhen lassen. Durch das Mineralwasser gehen die Spätzle später besser auf. Der Teig sollte nun eine ziemlich zähe Konsistenz haben.

Ins kochende Salzwasser geben und nach ca. 5 Minuten abschöpfen …